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13.12.04

Entgegen den Taifunwarnungen empfangen mich die Philippinen mit Sonnenschein und angenehmen 28 Grad. Nach einem kurzen Aufenthalt im geordneten Brunei bin ich nun wieder in dem wahren Asien!! Manila unterscheidet sich kaum von all den anderen asiatischen Metropolen, doch es gibt eine Besonderheit, die gibts nur auf den Philippinen - das sind die Jeepneys. Die bunten, dekorierten Busse praegen zu tausenden das Stadtbild und sind die Wahrzeichen des Landes. Verbluefft war ich, dass ich rollitechnisch wenig Probleme habe, denn es ist erstaunlich wie oft man Rampen oder abgeflachte Bordsteine vorfindet (wahrscheinlich hat irgendein Bauminister mal eine soziale Ader gehabt)!!

 

                         Manila                                                                                 Tagesausflug am Meer

 

          Jeepneys - Ikonen des Landes                               es gibt sie noch, die guten, alten Bonanzaraeder

 

Ueber meine gute Freundin Ursel bin ich Mitglied von der ERDA Kinderhilfe Philippinen Pirmasens e.V geworden. Da mich mein Tourverlauf nach Manila brachte, lag es nahe, diese Organisation mal vor Ort zu besuchen. Der Empfang bei Pater Tritz war sehr herzlich und er hat meine Gruesse von Dr. Neuberger aus Lemberg (ERDA Pirmasens) mit Freude entgegengenommen - nicht nur deswegen war der Besuch fuer mich sehr beeindruckend! Pater Pierre Tritz ist 90 Jahre alt (aber noch fit wie ein Turnschuh), stammt aus dem lothringischen Busonville und ist vor 30 Jahren auf die Philippinen gekommen. Er hat die Stiftung ERDA ins Leben gerufen die Kindern in den Elendsvierteln helfen soll. Die Kinder bekommen Schul- und Berufsausbildung, damit sie sich spaeter moeglichst selbst helfen koennen. Z.Z. werden mehr als 28000 Kinder betreut.

 

                                                         

                                                                              Einladung zum Essen mit Pater Tritz

 

Der Pater selbst und die Mitarbeiterin Leah Daep (im Bild vorne links) haben mir Teile der betreuenden Einrichtungen gezeigt, unteranderem auch die Smoky Mountains wo die aermsten der Armen wohnen (hausen) - dieser Besuch ging unter die Haut! Smoky Mountains hoert sich malerisch an, doch die Berge bestehen aus glimmendem Muell der immer neu angeliefert wird. Auch hier herrscht ein gewisses Klassensystem: Wer zuerst an den Muell "darf", hat die besten Chanchen was essbares zu finden. Taeglich sterben Kinder an verdorbenen Essensresten!!

 

          taegicher Kampf ums Ueberleben                                             Besuch aus Germany

 

Das Fernsehen zeigt uns jeden Tag die Notstaende auf dieser Welt und ich weiss auch, dass jeder der sozial taetig ist, immer fuer seine Organisation wirbt, gerade an Weihnachten, doch wenn man die Bilder von den verwarlosten Kinder live erlebt - vorallem den beissenden, stinkenden Geruch einatmet, der weiss, dass der jaehrliche Mitgliedsbeitrag von nur 12 Euro sinnvoll angelegt ist. Klar, dass es nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist, aber die Chanchen fuer die Kinder steigen dadurch enorm!!

 Bin froh, dass ich Mitglied dieser Stiftung bin

Die 6 Tage auf den Philippinen waren viel zu kurz, d.h. irgendwann versuche ich wieder in dieses exotische Land zu kommen. Was bleibt sind unvergessliche Erinnerungen!!

   

 

Good bye Manila - see you Taipeh

 

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