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16.12.04

Welch ein Kontrast! War ich vor kurzem noch bei den Muellbergen in Manila, so bin ich heute von einem Chauffeur mit einer Mercedes Limosine vom Flughafen abgeholt worden. Seit laengerem bestand eine Einladung von meinem frueheren Handballfreund Klaus Bischoff und seiner Frau Claudia hierher nach Taiwan zu kommen - heute hat's geklappt. Sie und ihre beiden Soehne hat's fuer 5 Jahre durch die Firma von Klaus nach Taipeh verschlagen. Irgendwie ist es die Haerte, wenn man fern von der Heimat vertraute Gesichter sieht, dementsprechend freute ich mich bei dem Wiedersehen. Ihr Haus ist zwar nicht rolligerecht, doch irgendwie hat sich immer ein Weg gefunden um einigermassen zurechtzukommen, der Bau einer Rampe hat's moeglich gemacht. Ich genoss ihre Gastfreundschaft, denn mal 6 Tage sich um nichts kuemmern zu muessen, tat auch mal gut!

 

          Foschib und Claudia im amerikanischen Club                     Chiang Kai Sheck Memorial

 

Die Stadt Taipeh ist sehr behindertenfreundlich, manchmal wird sogar verschwenderisch mit Aufzuegen umgegangen, wo einfach eine Rampe gereicht haette - dementsprechend easy verlief meine sightseeing Tour. Die U-Bahn war fuer diesen Zweck die beste Moeglichkeit von einer Sehenswuerdigkeit zur anderen zu gelangen. Tradition und Moderne wechseln sich gegenseitig hier ab, neben einem alten Tempel steht ploetzlich ein riesiger Wolkenkratzer, wie die neuste Atraktion der Stadt - der 101 (one oh one), mit ueber 530 m das hoechste Gebaeude der Welt. Leider besteht z.Z. fuer Besucher noch nicht die Moeglichkeit auf den Tower hochzufahren.

 

                der 101 ueberragt alles                                                         101 Stockwerke

 

Zu Ehren Chiang Kai Shecks, der fuer die Losloesung Taiwans (das fruehere Famosa) kaempfte, wurde ein imposantes Memorial gebaut, dass fuer jeden Taipeh-Touri ein Besuch wert sein sollte. Noch immer will der grosse Bruder China die kleine Insel Taiwan heim ins Reich holen, dementsprechend angespannt ist die gegenwaertige Lage beider Laender.

 

           das Militaer probt schon mal                                                     vom Memorial aus

 

Was mir immer wieder aufgefallen ist, sind die vielen Gebots- und Verbotsschilder, die einen staendig daraufhinweisen was man tun- oder lassen sollte. Irgendwie sind die Menschen auch reservierter gegeueber Fremden, oder ist es einfach die asiatische Zurueckhaltung?

 

                   V I P Sitz                                                             atmen ist aber noch erlaubt?

 

Witzig sind die Fussgaengerampeln die eine Zeitanzeige haben und bei gruen ein laufendes Maennlein zeigen, dass gegen Ende der Ueberquerungszeit immer schneller laeuft. Die zwangslaeufige Konfrontation der unzaehligen Motorroller gehoert auch zu Taipeh wie die angesprochenen Jeepneys zu Manila. Ploetzlich kommen sie aus allen Richtungen geschossen, nach dem Motto: Je risikoreicher durch den Verkehr kommen, umso cooler!

100%ig gibt's ueber Taipeh noch viel mehr zu berichten, dies gilt selbstverstaendlich fuer alle Staedte/Laender meiner Tour, doch bevor einem beim lesen das Gesicht einschlaeft, halte ich mich lieber kurz.

Die knappe Woche bei den Bischoffs war genial, vorallem war's fuer mich eine echte Erholung von dem ganzen "Travellerstress"!! Doch nun fuehrt mich mein Weg ins Reich der Mitte!

 

 

Good bye Taiwan - see you China

(noch nicht ganz, es gibt noch einen kurzen Zwischenstop in Brunei)

 

18..12.04

Es ist immer wieder interessant wie oft man auf Reisen neue Leute kennenlernt, gerade wenn man alleine unterwegs ist. Andauernd werden Visittenkarten und E-Mailadressen ausgetauscht. Heute morgen z.B. lernte ich zufaellig auf dem Fischmarkt von Bandar, Orly von den Philippinen kennen, heute mittag sind wir schon zusammen mit seiner Frau Viktoria in einen Vergnuegungspark nach Jerudong gefahren. Viele Filippinos und Inder kommen als Gastarbeiter hierher um bedeutend mehr Geld zu verdienen als in ihren Heimatlaendern. Der grossangelegte Jerudong-Park hat der Sultan als Geschenk fuer seine Untertanen bauen lassen, die meiste Zeit herrscht allerdings im Park gaehnende Leere.

Eine Belastungsprobe fuer den Geruchssinn war der Besuch des Fischmarktes, bei 34 Grad eine echte Herausforderung! Es ist mir nicht bekannt, ob es hier ein Hygiene-Gesetz gibt, aber unser Gesundheitsamt wuerde die Haende ueberm Kopf zusammenschlagen. Kann mich nicht erinnern, dass ich sowas schon mal gerochen habe!

 

                   Fischmarkt                                                        Silberfische sind sehr beliebt

 

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